Literaturpreise

Usedomer Literaturpreis

Basierend auf der thematischen Ausrichtung der Literaturtage, werden jährlich Literaten ausgezeichnet, die sich in hohem Maße dem Europäischen Dialog in Geschichte und Gegenwart verpflichtet fühlen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Usedomer Literaturpreis beinhaltet darüber hinaus einen vierwöchigen Aufenthalt auf der Insel Usedom im Seetelhotel Ahlbecker Hof. Damit soll auch in Zukunft der Gedankenaustausch gefördert und die literarische Tradition auf der Insel, verbunden u.a. mit Maxim Gorki, Theodor Fontane und Thomas Mann, fortgeführt werden.

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Die Jury

Aktuelle Mitglieder:

  • Olga Tokarczuk – polnische Schriftstellerin (geb. 1962), Nobelpreis für Literatur 2018
  • Manfred Osten – Diplomat und Autor (geb. 1938), ehemaliger Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Andreas Kossert – Historiker (geb. 1970), Spezialist für das östliche Mitteleuropa

Ehemalige Mitglieder: Denis Scheck (bis 2020), Hellmuth Karasek (bis 2016), Dr. Doris Lemmermeier (bis 2011)

Usedomer Übersetzerpreis

Das Jahr 2026 wird als eine markante Zäsur in die Geschichte des Usedomer Festivals eingehen. Ab diesem Jahr werden die Usedomer Literaturtage grenzübergreifend und umfassen nicht nur den deutschen, sondern auch den polnischen Teil der Insel und setzen somit neue europäische Maßstäbe der Zusammenarbeit. Der Wunsch der Veranstalter ist es, dass das Festival ein gemeinsames Gut aller Einwohner der Insel Usedom wird – sowohl auf der polnischer als auch auf der deutschen Seite – und die Insel selbst zu einem europäischen Territorium, gastfreundlich und offen für alle.

Und es gibt einen weiteren Grund, der 2026 zu einem besonderen Jahr in der nunmehr 18-jährigen Geschichte des Festivals macht. Dieses Jahr rufen wir einen neuen Preis ins Leben, der die beste, interessanteste und wesentlichste Übersetzung eines Prosawerks aus einer Fremdsprache ins Deutsche würdigt.