Das Programm

SA, 13. April 2024
15 Uhr, Steigenberger Grandhotel and Spa
Seebad Heringsdorf

Musik mit Pianist Jascha Nemtsov sowie Präsentation von Texten von Schülerinnen und Schülern Weitere Beteiligte: Kerstin Piotrowski, Dr. Robert Kreibig und Ulf Heinsohn

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Jascha Nemtsov – Foto: Gregor Matthias Zielke

Die finale Lesung zum Workshop “Education against Antisemitism” bietet ein einzigartiges Programm, das sich der Förderung der kreativen Fähigkeiten junger Menschen widmet und ein tiefes Bewusstsein für kulturelle Vielfalt sowie der Bedeutung von Toleranz und Respekt schafft. Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Juden wird Bildung ein entscheidendes Werkzeug sein. Der Workshop selbst startet mit der Präsentation des Films “We Want the Light”, der mehr noch als die Emotionen der Teilnehmer anzusprechen, als Ausgangspunkt für Diskussionen und Aktivitäten dienen wird, die unter der Anleitung von Kerstin Piotrowski, Jascha Nemtsov, Dr. Robert Kreibig und Ulf Heinsohn in eigene Texte Malchiner Schülerinnen und Schülern münden werden. Diese stellen die Schüler vor, gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler und Pianisten Jascha Nemtsov, der als weitere Ebene der Reflektion und Inspiration Klaviermusik jüdischer Tradition spielt. Durch die Verbindung von Film, Musik und Literatur wird eine starke Plattform für den Ausdruck von Gedanken und Gefühlen geschaffen, die die Teilnehmer dazu anregt, ihre eigene Stimme zu finden und für den Kampf gegen den Antisemitismus zu nutzen.

Teilnehmende auf der Bühne

Jascha Nemtsov

ist Pianist und Musikwissenschaftler, Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und Akademischer Leiter der Kantorenausbildung an der Universität Potsdam. Er studierte am St. Petersburger Staatlichen Konservatorium und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Forschungsprojekte sind jüdischer Musik und jüdischen Komponisten im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet. Als Pianist konzertiert er weltweit, er nahm bislang mehr als 40 CDs auf, darunter zahlreiche Ersteinspielungen von Werken wiederentdeckter verfolgter Komponisten. 2007 bekam er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2018 den Preis OPUS KLASSIK.